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Wie die Qualität der Daten wächst

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Wenn es um Qualität ihrer Daten geht, haben deutsche Unternehmen einiges nachzuholen – so eine neue Studie von BARC. Das Problem ist den Verantwortlichen durchaus bekannt: Erst 20 Prozent der vom Forschungsinstitut Befragten haben Datenqualitätsprojekte durchgeführt, aber immerhin 60 Prozent wollen dies kurz-, mittel- oder langfristig tun. Dass diesen Plänen möglichst schnell Taten folgen sollten, davon sind vor allem die Mitarbeiter überzeugt. In Deutschland haben 80 Prozent von ihnen „durchschnittliches, geringes oder gar kein Vertrauen“ in die Datenqualität ihrer Arbeitgeber. Besser werden müssen insbesondere die Kundeninformationen. Diese sind für 80 Prozent der Befragten am wichtigsten, aber auch die Bedeutung von Finanz- und Produktdaten steigt. Doch wie lässt sich die Datenqualität konkret verbessern?

Zunächst einmal ist sie in jedem Fall auf organisatorischer Ebene zu verankern – und sie zählt zu den Führungsaufgaben. Das Hauptproblem: Datenqualität ist weder rein technisch noch rein fachlich herzustellen, weshalb IT und Fachbereiche bei diesem Thema eng kooperieren müssen. Dies spiegelt sich bereits heute in den Strukturen wider, denn mehr als die Hälfte der Unternehmen hat die Verantwortung bereits auf beide Schultern verteilt. Allerdings fehlt es meist noch an einer übergreifenden organisatorischen Klammer, etwa einem Team mit Verantwortlichen aus IT, Geschäftsbereichen und Management. Dieses sollte allgemein verbindliche Qualitätsstandards gemäß den Unternehmenszielen entwickeln, entsprechende Projekte planen und deren Umsetzung überwachen. Welche Anforderungen die einzelnen Abteilungen haben und wie sich diese zusammenführen lassen, lässt sich am besten über Assessments ermitteln.

Erst die Strategie, dann die Technologie

Häufig müssen für mehr Datenqualität IT-Projekte initiiert werden, die Medienbrüche überwinden helfen. Mit der Mehrfacheingabe steigt nämlich die Fehlerhäufigkeit. Werden die Daten dagegen einmalig erfasst und dann automatisch von Anwendung zu Anwendung oder von Modul zu Modul weitergereicht, reduzieren sich die Fehlerquellen auf ein Minimum. Weiterhin gegen Unternehmen dazu über, die Daten für Mitarbeiter und teilweise sogar für Kunden und Partner zentral abrufbar zu machen. Sie vermeiden damit inkonsistente, nicht aktualisierte Informationen. Und nicht zuletzt muss die IT dort ansetzen, wo die Daten erfasst werden. Das System muss bei der Eingabe Dubletten ebenso automatisch erkennen können wie nicht sinnvolle Eingaben. Und es muss – wo nur irgend möglich – Informationen vorgeben, die dann mit einem einfachen Klick ausgewählt werden.

Standardsoftware wie die afb Credit Management Solution kann viele der Qualitätsanforderungen an Daten sofort abdecken – oder sie lässt sich über Parameter schnell dahingehend anpassen. Das afb-System erkennt beispielsweise eine Vielzahl möglicher Fehleingaben am Point of Sale. Die zentrale Haltung von Daten unterstützt es ebenso wie ihre automatische Weitergabe oder Übernahme aus Fremdlösungen, beispielsweise von Auskunfteien. Heute kann Standardsoftware Zugriffsrechte sehr gut verwalten. Viele Probleme mit der Datenqualität lassen sich also bereits durch die Einführung von Standardsoftware lösen. Das Ergebnis: Zufriedene Kunden, zufriedene Mitarbeiter, weniger Kosten.

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