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afb CMS
Impulse für Mobile
Eine Studie unter den Big-5 (Großbritannien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien) in Europa belegt, was zu befürchten war: Die Deutschen, die den größten Smartphone-Markt in Europa bilden, nutzen mobile Bankdienste mit 6,5 Prozent am wenigsten. Bekanntermaßen verhalten sich Deutsche gegenüber Innovationen eher zögerlich, wenn persönliche Daten auf dem Spiel stehen. Aber auch das Angebot selbst kann noch nicht vollauf überzeugen, wie eine Befragung von Steria Mummert Consulting ergab.
Mit den Bankgeschäften via Internet und dem Filialgeschäft sind gut 90 Prozent der Kunden zufrieden. Dagegen sind die Smartphone-Angebote nach Ansicht von 24 Prozent der Kunden mit Mängeln behaftet. Bankenexperte Klaus Schilling von Steria Mummert weiß, worauf es ankommt: „Während sich die etablierten Internetplattformen in weiten Teilen als Blaupause für mobile Bankgeschäfte anbieten, sollten die Institute ihre erfolgreichen Beratungsmodelle aus dem Filialgeschäft stärker in den mobilen Außendienst einbinden.“
Eine spannende Variante bilden mobile Lösungen am POS. Beispiel Autohaus: Dort machen es sich Verkäufer mit ihren Interessenten im Vorführwagen bequem, konfigurieren auf dem Gerät das Wunschfahrzeug und präsentieren danach mögliche Finanzierungsmodelle. Auch auf dem Gebrauchtwagenplatz wird das Kauferlebnis nicht durch einen Ortswechsel zum Schreibtisch unterbrochen. Das iPad liefert dort neben den individuellen Konditionen aktuelle Fahrzeugdaten.
Intuitives Bedienen erleichtert Beratung Die (nach einem Feldversuch bei der FFS Bank) neu programmierte Benutzeroberfläche der afb CMS für das iPad optimiert seit kurzem die Bedienung mit dem Finger. Außerdem bietet sie zusätzliche Funktionen für den Druck, für eine besonders schnelle Kalkulation und den direkten E-Mail-Versand von Angebots-PDFs an die Kunden. Weitere Zusatzfunktionen machen das iPad auch für den Einsatz jenseits der Absatzfinanzierung interessant. Beispielsweise kann der Außendienst mit der afb CMS beim Händler Fahrzeugbestände für die Einkaufsfinanzierung prüfen (Floor Check) und Mängel gleich mit der integrierten Kamera dokumentieren. Mit anderen Features wickelt er wiederum die komplette Fahrzeugrückgabe ab (End of Term). Hierbei greift er online auf die aktuellen Datenbestände beziehungsweise einzelne Vertragsdaten zu. Die Lösung unterstützt ihn dabei, alle Aufgaben zeitnah zu erledigen.
Es muss nicht immer eine App sein Eine eigene App braucht es dafür nicht, denn das Geschäft mit Kfz-Krediten und -Leasing setzt so gut wie immer einen Online-Zugriff auf aktuelle Daten voraus, sei es für die automatische Antragsprüfung oder die Ermittlung aktueller Konditionen. Wird beispielsweise eine Zinstabelle geändert, muss sie sofort für alle Mitarbeiter unabhängig vom verwendeten Endgerät abrufbar sein. Auch die UMTS-Kosten sind dank Flatrates heute kein schlagkräftiges Argument mehr, Daten in Apps mit sich herumzutragen. Apps sind außerdem mit wesentlich größerem Programmier- und Pflegeaufwand verbunden als optimierte Benutzeroberflächen für mobile Geräte. Sie verursachen also höhere Kosten und benötigen mehr Zeit. Auch ziehen geänderte Apps immer Downloads nach sich. Und nicht zuletzt bietet der direkte Webzugriff Sicherheitsvorzüge: Er erfordert wie beim PC die direkte Eingabe eines Zugangscodes. Geht das Gerät verloren, können zudem keine Daten in unbefugte Hände geraten. Dies ist umso bedeutender, als auch Fremddaten zu schützen sind.
So lässt sich die afb Credit Management Solution demnächst mit ausgewählten Dealer-Management-Systemen synchronisieren. Händler rufen damit via iPad Fahrzeugbestände ab, erfassen mit der Kamera Antragsdokumente wie etwa Personalausweis oder Gehaltsnachweis, und sie können den Antragsprozess sofort aktivieren. Das iPad sorgt also auch fern vom Arbeitsplatz für durchgängige Abläufe und hohe Datenqualität.
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